Home > Blog > Der perfekte Pizzateig
Der perfekte Pizzateig

Der perfekte Pizzateig

Den perfekten Pizzateig zu zaubern stellt für manchen eine echte Herausforderung dar. Pizzamarkt.de liefert Tipps zum garantierten Gelingen des perfekten Teiges!

Wie stellt man den perfekten Pizzateig her?

Keinen Plan? Keine Sorge - ganz so schwierig wie es klingt, ist es nicht. Wer einige grundlegende Regeln befolgt, hat die Hälfte schon geschafft.

Für alle Teigprofis und welche, die es mal werden wollen!

Ein jeder möchte früher oder später mal mit einer herzhaften Eigenkreation beeindrucken, ob zu einem besonderen Anlass, für die Mitarbeiter oder für die Liebste, wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen, um den perfekten Teig zu zaubern. Viele von Ihnen haben sicher schon mal einen Versuch gewagt und sind vielleicht auch kläglich gescheitert, obwohl eine gute Teigmischung in der Herstellung im Prinzip kinderleicht ist. Doch woran erkennt man, ob der Teig die perfekte Mischung hat? Im Prinzip kann nichts schief gehen, wenn Sie den folgenden, ausschlaggebenden Punkt beachten: das Aussehen.

Der simpelste und eindeutigste Weg zu erkennen, ob der Teig genau die richtige Mischung hat, ist alle Aufmerksamkeit auf das Aussehen des Teigs zu richten. Schon anhand von wenigen Merkmalen, könnt ihr genau feststellen, ob euer Teig etwas taugt oder eben nicht. Nehmt also während der Zubereitung unbedingt den Teig als eure Orientierungshilfe!

Den Teig im Auge behalten!

Wenn Sie Ihren Teig beobachten, werden Sie feststellen, dass Ihr Teig zu Beginn etwas matt, ich will sogar behaupten, etwas dunkel aussieht. Während des Knetvorganges werden Sie empfinden, dass der Teig etwas heller zu werden scheint und je länger er geknetet wird, desto heller und glatter wirkt er. Tatsächlich ändert der Teig seine Farbe überhaupt nicht, diese bleibt die gleiche wie am Anfang. Lediglich die Oberfläche des Teigs wird durch das beständige Kneten glatter und ebenmäßiger und kann daher mehr Licht an der Oberfläche reflektieren, wodurch der Teig optisch heller erscheint.

Wenn Sie bemerken, dass der Teig seinen „Farbton geändert hat“ und seidiger wirkt, dann dient dies als eindeutiges Indiz dafür, dass weiteres Kneten überflüssig ist, denn der Teig besitzt die nötige Grundlage für Ihr Rezept. Für all diejenigen, die auf einen kurzfristigen Ansturm vorbereitet sein wollen präsentieren wir noch kurz die Varianten gefrorener Teig und den Notfall- Teig.

Notfall- Teig

Bei dem Notfall- Teig gilt es zu bedenken, dass dieser dem Namen entsprechend möglichst schnell fertiggestellt werden soll und so nicht die nötige Ruhezeit von 18 oder mehr Stunden genießen kann, um zu fermentieren. Für diesen Fall ist mehr mechanisches Gluten, also mehr Klebereiweiß von Nöten, die Menge hängt auch von den übrigen Zutaten im Rezept ab. Fest steht, dass der Notfall- Teig in der Regel etwa 5 Minuten weiter geknetet werden muss.

Gefrorener- Teig

Auch der gefrorene Teig wird ohne eine Gärungszeit verarbeitet, weswegen mehr Gluten, als für herkömmlichen Pizzateige üblich, verwendet werden muss. Üblicherweise wird dafür hoch Proteinreiches Mehl benutzt, damit der gefrorene Teig, die Lagerungszeit und Auftauphase ohne Komplikationen überbrücken kann (Gefrier- Tau Stabilität wird verbessert).                                                                   

Tipp:

Wenden Sie den “Fenster Test” an um zu prüfen, ob das Gluten sich optimal entfaltet hat. Dafür wird ein wenig Teig vorsichtig auseinander gezogen, bis ein dünnes Blatt, oder besser gesagt ein “Teig Fenster” entsteht, durch dass man die Buchstaben aus der Zeitung sehen können sollte. Für einen frischen Pizzateig eignet sich der Fenster Test jedoch nicht, sondern ausschließlich für einen gefrorenen Teig oder einen Brotteig.

Nun haben Sie die nötigen Infos, um gleich mit dem Backen loszulegen. Für welchen Teig Sie sich auch entscheiden sollten: Wir wünschen viel Freude und Erfolg beim Backen!

                                              

Jetzt einen Kommentar zum Thema schreiben