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Punkten mit einer familienfreundlichen Einrichtung

Punkten mit einer familienfreundlichen Einrichtung

Um Mütter ein Stück weit im Alltag zu entlasten gehen Familien gerne gelegentlich zum Essen in eine Pizzeria. Damit sich Familien mit Kindern in Ihrer Pizzeria wohlfühlen, können Sie einige Maßnahmen ergreifen, die Ihnen am Ende unter Ihren Gästen das Prädikat "familienfreundlich" verleihen.

In fünf Schritten zur familienfreundlichen Pizzeria! Teil I

Wenn Sie Ihre Pizzeria familienfreundlicher gestalten möchten, kommt es natürlich auch auf die räumlichen Möglichkeiten an, die Ihr Lokal bietet. Wägen Sie gut ab, was Sie Ihren Gästen bieten können, denn manchmal ist weniger bekanntlich mehr.

Warum essen Familien in einer Pizzeria oder einem Restaurant?

Ganz gleich wie viel Spaß das Experimentieren in der heimischen Küche auch macht, es ist immer verbunden mit dem Einkaufen von Zutaten, Zubereiten der Zutaten und nicht zu vergessen dem Abwasch nach dem Essen. Kein Wunder, dass da gerade stillende Mütter und junge Familien froh sind, wenn Sie mal nicht den Kochlöffel schwingen müssen und auswärts essen gehen! Dabei legen diese Gäste Wert auf eine familienfreundliche Umgebung, in der Eltern und Kinder ganz auf Ihre Kosten kommen.

Nicht viele Pizzerien bemühen sich um eine familienfreundliche Erscheinung, dabei braucht es gar nicht viel Aufwand oder Kosten, damit sich ein Pizza-Betrieb als solcher bezeichnen darf. Wir sagen Ihnen, worauf es jungen Familien gerade ankommt, damit sich diese wohl bei Ihnen fühlen! Im zweiten Teil gehen wir dann ausführlich auf das Wohl Ihrer kleinen Gäste ein und verraten Ihnen, wie Sie diese von Ihrer Pizzeria begeistern!

1. Sitzplatz / Kinderstuhl für die kleinen Gäste Ihrer Pizzeria

Für Ihre kleinen Gäste im Alter von sechs Monaten, eignen sich am besten Hochstühle oder Treppenstühle mit Gurt, um entspannt mit der Familie am Tisch speisen zu können. Praktisch bei Treppenstühlen ist, dass die Flächen für Sitz und Fußablage an die Größe des Kindes angepasst werden können, so dass diese von Kindern sowohl im Alter von zwei Jahren als auch noch von fünf oder sieben Jahren genutzt werden können. Solche Treppenstühle können Pizza-Unternehmer im Geschäft kaufen, im Internet bestellen oder sich in Ihrem Bekanntenkreis darüber informieren, ob diese noch gut erhaltene Stühle da haben, die günstig erworben werden können. Hochstühle sind gebraucht schon ab 35 Euro käuflich. Jüngere Kinder, die jünger als sechs Monate alt sind, liegen besser in sogenannten Babyschalen.

2. Wickelmöglichkeit/ Stillplatz für frisch gebackene Mütter in Ihrer Pizzeria

Je nach Alter gehen Kinder frühestens ab zwei Jahren den Gang zur Toilette, für alle jüngeren Kinder muss es in Ihrer Pizzeria eine Möglichkeit geben, gewickelt zu werden. Dafür muss es nicht immer ein kostspieliger Wickeltisch sein, es reichen oftmals günstigere, aber genauso effektive Wickelkommoden mit einer abwaschbaren Wickelablage. Für die gebrauchten Windeln muss ein Windeleimer zur Verfügung stehen. Babypflegetücher und Wundschutzcreme sind ein schöner Zusatz, aber kein unbedingtes Muss. Für stillende Mütter ist ein blickdichter Platz zum Stillen im Restaurant ein starkes Argument bei der Auswahl eines passenden Restaurants. Diesen können Sie mit einem dekorativen Raumteiler schnell gestalten. Einen schönen Raumteiler, auch Paravent genannt, können Sie bereits ab 27 Euro erwerben.   

3. Spielzeug / Malutensilien gegen die Langeweile der Kleinen

Mit geräuscharmen Spielzeugen können sich Kinder in Restaurants und Pizzerien die Zeit spielerisch vertreiben. Denn nur solange Kinder nicht unruhig und gut beschäftigt sind, können Eltern den Aufenthalt in Ihrem Pizza-Betrieb genießen. Dafür reichen oftmals schon einfache Mittel wie Malstifte und Papier. Wenn Pizza-Unternehmer um Verschmutzungen ihrer Tischdecken oder Tische fürchten, können sie sogenannte  Zaubertafeln anbieten. Bei den beliebten Tafeln wird mit farblosen Stiften gezeichnet. Die Zeichnungen können mühelos gelöscht werden, auch kein zusätzliches Papier ist vonnöten. Gebrauchte Zaubertafeln sind je nach Größe bereits ab rund fünf Euro im Internethandel erhältlich.  

4. Spielzeugecke in der Pizzeria einrichten

Pizza-Betreiber können junge Eltern darin unterstützen, nicht nur einen schnellen Hauptgang in ihrem Pizza-Betrieb zu konsumieren, sondern auch eine Vorspeise zu genießen und sich Zeit für ein Dessert zu nehmen. Dies gelingt am besten, wenn dem Nachwuchs ein Ort zur Verfügung gestellt wird, an dem er sich wohlfühlt. Und wo können sich Kinder wohler fühlen, als dort, wo es interessantes Spielzeug zu entdecken gibt? Kaufen Sie gebrauchte und gut erhaltene Möbel und Spielzeug für kleines Geld und richten Sie die Ecke gemütlich ein. Empfehlenswert ist ein kuscheliger, schmutzresistenter (Kinder-) Teppich, sowie ein kleiner Tisch mit Stühlen, an denen Kinder in Ruhe die bunte Auswahl an Spielen wie Puzzle, Wortspiele und Brettspiele durchprobieren können.

5. Kinderkarte / Kinderteller auf der familienfreundlichen Speisekarte

Was das Essen angeht, sind Kinder gar nicht so kompliziert, wie viele meinen würden. Denn wie Erwachsene auch, lieben die meisten Kinder Pizza und Pommes. Aber wenn Sie Kindern nur ungesunde Optionen in Ihrem Menü für Kinder anbieten, riskieren Sie, dass Eltern denken “Wir können dort nicht jede Woche essen, weil es nicht gesund ist.” Bieten Sie eine gesunde Mischung aus beliebten Fastfood-Gerichten und gesunden Speisen an. Integrieren Sie ausreichend gesunde beilagen bestehend aus Salat oder Gemüse zu beliebten Fastfood-Gerichten wie Chicken Nuggets, Fischstäbchen und Burgern und bieten Sie zum Nachtisch Cremes mit Fruchtpüree oder geschnittenes Obst an. Mit diesen fünf einfachen, kostengünstigen, aber sehr wirkungsvollen Tipps, dürften Sie bald schon neue Familien als gute Stammkunden in Ihrem Pizza-Betrieb dazu gewinnen und den Ruf als familienfreundliche Pizzeria genießen!

 

Bildquelle: fotolia 135270769, Urheber Irina Schmidt

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