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Arbeiten mit gekühltem Pizzateig

Arbeiten mit gekühltem Pizzateig

Jeder gute Unternehmer sorgt stets dafür, dass er auf unerwartete Gäste vorbereitet ist und diese auch kurzfristig bedienen kann. Jedoch kann man bei der Arbeit mit gekühltem Pizzateig viele Fehler machen, die sich auf die Qualität des Produktes auswirken. Damit Ihnen das nicht passiert, stellen wir Ihnen im folgenden hilfreiche Tipps zur Verfügung

In 3 Schritten gekühlten Pizzateig ohne Blasen aufbacken!

Viele Pizzerien bereiten Ihren Pizzateig in größeren Mengen vor, kühlen ihn anschließend und verarbeiten den Teig zu einem späteren Zeitpunkt weiter. Doch bei der Weiterverarbeitung werden oftmals Bläschen im Teig entdeckt. Mit der korrekten Vorbereitung Ihres gekühlten Teigs werden Sie allen Blasen im Ofen schon von vornherein die Luft aus den Segeln nehmen. Wir zeigen Pizza-Betrieben die korrekte Vorgehensweise bei gekühltem Pizzateig, damit es nie wieder lästige Blasen im Teig gibt. Lesen Sie, wie Sie in 3 Schritten gekühlten Pizzateig ohne Blasen aufbacken!

Damit sich Ihre Pizza vor dem Kunden nicht immer so aufbläst  

Bedenken Sie, dass Ihr Pizzateig etwa 18 Stunden oder mehr im Kühlfach gelagert wurde und dementsprechend die Temperatur des Innenraums der Kühltruhe angenommen hat. In der Regel wird der gekühlte Teig bereits nach einer kurzen Zeit, nachdem er aus dem Kühlfach herausgeholt wird, schon ausgerollt, belegt und in den Backofen geschoben. Während sich der Pizzateig im Ofen dann so richtig aufbläht und ungleichmäßige, unschöne Blasen wirft, blasen Sie nur noch Trübsal!

Doch wo lag eigentlich das Problem und vor allem: Wie können Sie Fehler bei der Verarbeitung Ihres gekühlten Teigs zukünftig vermeiden?

Wie Sie lästige Blasen im Teig vermeiden  

  • Vermeiden Sie Trocknung: Nehmen Sie den Teig aus der Kühltruhe heraus und achten Sie von dem Moment an darauf, dass der Pizzateig mit Folie oder einem Tuch bedeckt wird, damit er nicht austrocknen kann.
  • Achten Sie auf die Temperatur: Lassen Sie den Teig ca. zweieinhalb Stunden bei Zimmertemperatur stehen oder warten Sie ab, bis der Teig optimalerweise eine Temperatur von 10° C erreicht hat.
  • Erfreuen Sie sich am blasenfreien Pizzateig: Nun können Sie die Folie entfernen und den Teig unbesorgt zum Backen der Pizza verwenden. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Blasen, wird durch dieses Procedere nicht nur stark reduziert, sondern geht in den meisten Fällen gar gegen Null.

Aufgewärmten Pizzateig etwas später weiter verarbeiten

Wenn Ihr Pizzateig die empfohlene Temperatur erreicht hat, in der er weiterverarbeitet werden kann, können Sie diesen innerhalb eines bestimmten Zeitfensters von etwa drei Stunden in Ihrem Betrieb verwerten.

  1. Sollte es Ihnen aus irgendeinem Grund nicht gelingen den Teig in diesem Zeitraum in Ihrem Unternehmen zu verwenden, empfiehlt es sich, die Folie zu öffnen und den Teig zu mehreren flachen Pizzaböden zu formen.
  2. Dann legen Sie die Pizzaböden auf Bleche oder Pizza Screens, welche runden Gittern aus Aluminium ähneln. Bitte bedenken Sie, dass die Böden nach ca. 30 Minuten im Kühlfach stark austrocknen und decken Sie diese aus dem Grund gut ab.
  3. Hiernach geben Sie die Pizza Screens in Ihre Blechablage hinein. Die Blechablage stellen Sie in Ihrem Kühlraum ab.
  4. Um die vorbereiteten Pizzaböden zu verwenden, holen Sie die Blechablage und die Screens aus dem Kühlfach heraus, während Sie die Böden weiterhin bedeckt halten.
  5. Erlauben Sie den Pizzaböden, in bedecktem Zustand, bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten zu temperieren. Anschließend können Sie die Abdeckungen abnehmen und die Aluminium-Screens entfernen.
  6. Bringen Sie bei Bedarf Ihre Pizzen ein wenig in Form und verarbeiten Sie Ihre Böden wie gewohnt und gewünscht weiter.

Tipp:

Wenn Sie die Pizzaböden nicht auf dem Blech backen möchten, heben Sie den Teig vor dem Backen an und legen ihn ein wenig versetzt auf das Aluminium Gitter. Auf diese Weise verhindern Sie, dass der Teig zu starke Abdrücke von dem Gitter davonträgt, wenn der Teig sich beim Backen in das Gitter hinein drückt.     

                                     

 

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