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Mozzarella richtig lagern

Mozzarella richtig lagern

Der verwendete Käse ist eine der wichtigsten Zutaten einer köstlichen Pizza. Viele Pizzerien und Gäste bevorzugen auf ihrer Pizza Mozzarella. Doch wie lagert man diese Zutat als existenziellen Bestandteil einer Pizza richtig?

Mozzarella richtig lagern - lange genießen!

In der italienischen Pizza und Pasta Küche erfreut sich Mozzarella überaus großer Beliebtheit und wird dort ganz nach alter Tradition aus Büffelmilch hergestellt. In Deutschland jedoch wird Mozzarella zumeist aus Kuhmilch produziert, doch auch hier zu Lande gilt er als eine Käsespezialität. Der italienische Lieblingskäse hat einen äußerst milden, fast schon neutralen Geschmack.

Wichtig ist eine reibungslos funktionierende Kühlkette

In den deutschen Pizzerien ist Mozzarella eine gern bestellte Zutat und damit Ihre Gäste diese köstliche Ingredienz unbeschadet und so lange wie möglich genießen können, befassen wir uns heute mit der Frage, wie lange sich Mozzarella Käse aufbewahren lässt und welches die beste Art und Weise ist, diesen zu lagern. Diese Frage lässt sich nicht einfach pauschal beantworten, denn sie hängt von mehreren Faktoren ab. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass je nahtloser die Kühlkette, die korrekte Einhaltung der Hygienevorschriften beim Herstellungsverfahren und das Kühlverhalten in Ihrem jeweiligen Pizza Betrieb ist, desto sorgloser können Gäste Ihre Mozzarella genießen.

Welche Mozzarella ist länger haltbar: Kuhmilch vs. Büffelmilch

Niveauvolle Pizzerien bieten gerne die qualitativ höher wertgeschätzte Büffelmozzarella an. Gourmets bevorzugen das Original aus Büffelmilch, welches sie als noch cremiger und vollmundiger empfinden, als die Variante aus Kuhmilch. In Deutschland und der Schweiz werden derzeit gar Büffel ausschließlich zur Erzeugung von Büffelmilch Mozzarella gezüchtet. Die Milch dort wird lediglich bei geringen Temperaturen pasteurisiert, was den intensiven Geschmack gewährleistet. Zugleich verringert genau diese Prozedur jedoch die Haltbarkeit.

Büffelmozzarella “verliert” daher mit jedem Tag nach der Herstellung an Geschmack und dieser kann sich bereits ungünstig verändern, selbst, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung noch gar nicht erreicht ist. Auch wenn Mozzarella aus Kuhmilch etwas widerstandsfähiger ist: für beide Varianten gilt gleichermaßen, dass Mozzarella empfindlich ist und schnell verderben kann. Einmal in Ihrem Pizza Betrieb geöffnet, sollte Mozzarella weiter gekühlt, bestenfalls innerhalb von vier bis sieben Tagen aufgebraucht werden z. B. bei einem Auflauf oder als Pizza Garnitur.

Worauf Sie beim Einkauf von Mozzarella achten sollten

Der beste Zeitpunkt für den Einkauf von Mozzarella für Ihr Pizza Unternehmen, richtet sich nach dem Ablaufdatum des Produktes. Je länger die Zeitspanne bis dahin ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass das Produkt positiv für den Gast hinsichtlich Mundgefühl, Textur und Geschmack ist. Umgekehrt lässt sich sagen, dass mit dem Näherrücken des Mindesthaltbarkeitsdatums das Risiko steigt, ein minderwertiges Produkt zu kaufen.

In der Regel wird Mozzarella in einer Salzlake konserviert gekauft. Der Käse gibt nach und nach enthaltenes Wasser an die Lake ab und wird somit leichter. Hiermit nimmt auch der absolute Fettgehalt des Produktes zu. Wird Mozzarella in einer Plastikverpackung angeboten, lässt sich spätestens an einer aufgeblähten Verpackung erkennen, dass der Käse gegoren ist. Dies erkennt man auch am Geruch beim Öffnen der Packung, wenn er leicht säuerlich ist.

Der Frischetest für Mozzarella: Die Mozzarellakugel sollte rund und fest sein, der Kern leicht flüssig.

Beim Aufschneiden sollte etwas Flüssigkeit austreten, dies zeugt von Frische. Wenn das Innere der Mozzarella eine feste oder Quarkähnliche Konsistenz aufweist, kann man davon ausgehen, dass die Mozzarella nicht allzu frisch ist, sie ist aber dennoch genießbar für Ihre Gäste. Dies erkennt man auch am Geschmack, wenn er etwas käsig schmeckt. Prickelt das Innere leicht auf der Zunge, ist es nicht schlimm. Wenn das Prickeln jedoch intensiv ist, verwenden Sie den Mozzarella nicht mehr in Ihrer Pizzeria. Auch bei einem scharfen oder bitteren Geschmack sollten Sie Mozzarella nicht mehr nutzen.  

Tipp:

Nehmen Sie den Käse ein bis zwei Stunden vor dem Essen aus dem Kühlschrank, damit er sich auf Raumtemperatur erwärmen kann. Dies verhilft Ihren Gästen im Pizza Betrieb zum Genuss des optimalen Geschmacks. Wenn Sie Mozzarella nach dem Öffnen nicht komplett aufbrauchen, können Sie ihn im Kühlschrank ein paar Tage lagern. Achten Sie darauf, dass er komplett von der Salzlake bedeckt ist und beachten das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung.

Im Allgemeinen halten sich Mozzarella Produkte, ungeöffnet und gekühlt, zwischen 12 - 42 Tage nach ihrer Herstellung. Voraussetzungen dafür ist die Konservierung in Salzlake und eine Vakuumverpackung.

  • Ungeöffnet und ununterbrochen gekühlt ist Mozzarella bis zu drei Wochen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nutzbar. Einige Experten behaupten gar, je nach Kühlverhalten könne Mozzarella bis zu 70 Tage nach dem Herstellungsdatum verwendet werden.
  • Ungeöffnet und gefroren ist Mozzarella sogar noch länger haltbar: Vier bis sechs Monate nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Tauen Sie diesen anschließend im Kühlschrank auf und gebrauchen sie ihn innerhalb von sieben bis achtundzwanzig Tagen.
  • Geöffnet und gekühlt kann Mozzarella zwischen sieben und achtundzwanzig Tagen haltbar sein.
  • Geöffnet und gefroren ist er bis zu drei Monaten haltbar. Frieren Sie den Käse spätestens sieben bis vierzehn Tage nach dem Öffnen der Verpackung ein.  

                                                                  

Bildquelle: fotolia 108764056, Urheber tanyasid                                    

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