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Der perfekte Pizzabelag Teil I

Der perfekte Pizzabelag Teil I

Entscheidend für eine leckere und gut gelungene Pizza sind neben dem Teig natürlich die Zutaten für den eigentlichen Belag. Hier sollten Sie keinesfalls an der Qualität sparen, Ihre Gäste merken es! Stellen Sie sich auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden ein.

Der perfekte Pizzabelag! Teil I

Sicher, es ist nicht immer einfach und nur selten kann man es all seinen Gästen recht machen. Punkten Sie mit einem gesunden Mittelmass! Eine gute Menge, gleichmässig und ordentlich verteilt, wird zumindest den Großteil Ihrer Kunden zufriedenstellen.

Pizzabelag - Die Menge macht´s !

Pizza-Profis wissen längst, dass dem Pizzateig- zu Recht - eine besondere Bedeutung zukommt. Nicht ganz unwesentlich ist auch die Zusammensetzung der Zutaten für den Belag, bei dem der Frische der Zutaten eine besondere Rolle zukommt. Rezepte für diverse Pizzaböden von dünn und kross bis dick und fluffig sowie ausgefallene Kombinationsvorschläge für Pizzabeläge, die an die verschiedensten Gaumen angepasst sind, gibt es dementsprechend wie Sand am Meer.

Weitaus weniger Beachtung wird den Themen Menge des Belages und (dekorative) Verteilung der gewünschten Zutaten geschenkt. Doch Pizza-Betreiber wissen, dass nicht nur die Wahl der passenden Zutaten entscheidend ist, sondern auch eine gut abgestimmte Menge dieser, sowie eine gleichmäßige Positionierung der Zutaten auf der Boden, damit diese vom ersten bis zum letzten Bissen puren Genuss für den Kunden bedeutet.

Der perfekte Belag darf keine Zufallserscheinung mehr sein

Gastronomen sollten stets das Ziel vor Augen haben, jedem einzelnen Kunden eine fantastisch gut aussehende Pizza anzubieten, die dementsprechend schmeckt. Das Ziel sollte es sein, gleichmäßig gute Qualität anzubieten, um jeden einzelnen Kunden zu begeistern und als Stammkunden dazu zu gewinnen. Das Servieren einer appetitlich aussehenden Pizza sollte nicht nach dem Zufallsprinzip ablaufen, welche mal besonders gut gelingt und mal weniger gut, sondern gekennzeichnet sein durch klare Vorgaben und einheitliche Vorgehensweisen, damit das Ergebnis konstant und immer gleich gut ist. Um jede Pizza schmackhaft zu belegen braucht es Präzision und Gleichmäßigkeit. Nur konstant bleibende gute Leistung stellt sicher, dass jeder Kunde zufrieden ist und gerne wiederkommt. Das ist auch das Geheimnis erfolgreicher Konzerne!

Wie sieht der perfekte Pizzabelag aus?

1. Die Zutaten für den Belag

Der perfekte Belag besteht aus frischen Zutaten, denn das gewährleistet, dass Kunden keine gesundheitliche Schäden durch Ihre Produkte nehmen. Plötzlich auftretende Beschwerden nach einer Mahlzeit in Ihrer Pizzeria würden eine negative Verknüpfung zu Ihrem Betrieb oder Ihrem Pizza-Lieferservice bedeuten. Die Folge könnte sein, dass der Kunde Abstand von Ihrem Unternehmen nimmt. Im schlechtesten Fall kommuniziert der Kunde sein negatives Erlebnis im Zusammenhang mit dem Namen Ihrer Pizzeria auf sozialen Medien wie Yelp, einem Empfehlungsportal, welches laut Statista von ca. 77 Mio. Usern allein im ersten Quartal von 2016 aufgerufen wurde.

Dies würde der Reputation Ihres Unternehmens immensen Schaden zufügen können. Das Wohl der Kunden sollte Pizza-Betreibern also ernsthaft am Herzen liegen. Pizza-Betreiber müssen sich bewusst machen, dass sie mit Lebensmitteln u. A. Fleisch und Geflügel arbeiten und dementsprechend verantwortungsbewusst damit umgehen. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Sie hygienisch korrekt vorgehen und achten Sie darauf, dass keine Kreuzkontamination von Lebensmitteln stattfindet. Wenn ein Kunde bei der Bestellung Ihre Servicekraft über bestimmte Unverträglichkeiten oder Allergien informiert, sollte der Mitarbeiter die Informationen unbedingt auf der Bestellung gut sichtbar notieren und ggf. an das Personal in der Küche weiterleiten. In einem solchen Fall ist es besonders wichtig, dass das Küchenpersonal präzise arbeitet, da eine Nachlässigkeit hier schwerwiegende, gesundheitliche Folgen für betroffene Gäste nach sich ziehen kann.

2. Die gleichmäßige Verteilung der einzelnen Zutaten des Belages

Auf einer Pizza gibt es jede Menge Platz, welcher ausgefüllt werden kann, es erschließt sich daher um so weniger, dass manche Pizzabäcker alle Zutaten für den Belag dicht aneinander in die Mitte drängen und den Rand der Pizza leer und unappetitlich zurücklassen! Die Ränder bestehen dann lediglich aus Teig, Tomatensoße und Käse, aber der eigentlich gewünschte Belag fehlt (außer bei einer Pizza Margherita). Da der Rand der Pizza, der letzte Teil ist, der in der Regel verspeist wird, fallen die letzten Bisse für viele Kunden unbefriedigend aus. Für ein rundum gelungenes Genuss-Erlebnis gehören gewünschte Zutaten für den Belag unbedingt auch an die Ränder! Der perfekte Belag verteilt sich also gleichmäßig über den gesamten Pizzaboden, so dass der Kunde auch den Rand mit Genuss verspeist und immer wieder gerne bei Ihnen bestellt.

3. Nur wer die Zutaten abwiegt, der siegt!

Legen Sie konkret fest, wie viel Belag auf welche Pizza gehört. Wenn Sie als Unternehmer diesen Schritt für unnötige Zeitverschwendung halten, dann vergessen Sie nicht, dass Sie bei der Herstellung Ihres Pizzateiges sicherlich auch kein Pi mal Daumen-Prinzip anwenden und dies auch nicht bei der Zubereitung der Tomatensauce wagen. Im Gegenteil, es bewährt sich, ein gelungenes Rezept genau einzuhalten. Und genauso verhält es sich mit der perfekten Menge des Belages. Gleiche Mengen des Belages und die gleichmäßige Portionierung dessen sind Faktoren für anhaltenden Erfolg, denn schließlich kommt ein Kunde, der eine köstliche Pizza bei Ihnen verspeist hat in der Erwartung zu Ihnen, dass er bei der nächsten Bestellung der gleichen Pizza auch die gleiche Menge an Belag erhält wie zuvor.

Um sicherzustellen, dass Sie Ihren Kunden gleichbleibende Qualität anbieten, sollten Sie Ihr Küchenpersonal darauf schulen, alle Zutaten für den Belag zu wiegen (dies gilt besonders für “flaches Fleisch” wie Salami und geschnittenen Schinken). Stellen Sie daher Küchenwaagen an jedem Arbeitsplatz zur Verfügung und trainieren Sie Ihre Angestellten darauf, präzise zu arbeiten und die Waagen bei jedem einzelnen Kunden zu nutzen. Vermitteln Sie Ihrem Personal, dass es unbedingt notwendig ist, den Belag zu wiegen. Denn, wenn sie das nicht tun, wird jede Pizza unterschiedlich ausfallen, mal landet etwas mehr Belag, mal etwas weniger auf der Pizza. Das mag dem einen oder anderen unbedeutend erscheinen, doch zu viel Belag auf Pizzen bedeutet letztlich geringere Gewinne und zu wenig Belag kann sinkende Verkaufszahlen zur Folge haben!

                                                                                 

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