Home > Blog > Der perfekte Pizzabelag Teil II
Der perfekte Pizzabelag Teil II

Der perfekte Pizzabelag Teil II

Schlecht vorbereitet zu sein kann sich heutzutage kein Unternehmer mehr leisten. Pizzerien und Pizza-Lieferdienste gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Heben Sie sich ab, nutzen Sie Ihr Optimierungspotenzial und passen Ihre Organistaionsabläufe an - so steht Ihrem (Mehr-) Erfolg nichts mehr im Wege!

Der perfekte Pizzabelag! Teil II

Ein elementarer Bestandteil einer jeden Pizza ist schlußendlich auch der Belag. Damit sich Ihre Ausgaben nicht über Ihre Einnahmen stellen, geben wir Ihnen wertvolle Tipps, mit denen Sie Ihre Abläufe optimal anpassen und Ihren Gewinn steigern können.

Mit genauen Zahlen und Listen sind Pizza-Unternehmer klar im Vorteil!

Wenn die Portionen für die verschiedenen Beläge festgelegt und die Mitarbeiter trainiert sind, sollten Sie periodische Überprüfungen anstellen, um sicherzugehen, dass Ihre Erwartungen korrekt und konsequent umgesetzt werden. Jede Pizza sollte begutachtet werden, bevor diese in den Ofen kommt, auf einem Teller oder in einem Pizzakarton für eine Mitnahme oder den Lieferservice landet. Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung genauer Portionen für Pizzabeläge ist, dass Sie genauer berechnen können, welche Zutat in welcher Menge für eine bestimmte Anzahl an Pizzen bestellt werden muss. Für eine Bestellung der Zutaten beim Lieferanten, sollten Sie ein System nutzen, dass Ihren aktuellen Bestand regelmäßig überprüft, sodass sie jederzeit im Blick haben, was in welcher Menge bestellt werden muss.

Selbstverständlich sollten Sie selbst oder der Geschäftsführer im Pizza-Betrieb anwesend sein, wenn die Lieferung ankommt, um zu prüfen, ob Sie alles erhalten haben, was Sie bestellt haben bzw. nichts erhalten, was Sie nicht bestellt haben. Nach der Prüfung der Lieferung, sollten Sie den Erhalt aller Waren in Ihrem System festhalten. Um die Produkte bestmöglich zu verarbeiten, sollten Sie eine Liste mit den Produkten erstellen, die eine kürzere Haltbarkeitsdauer aufweisen.

Unterrichten Sie Ihre Mitarbeiter darin, dass sich die Haltbarkeit eines Produktes nach dem Öffnen ändert. Die Liste sollte sinnvollerweise allen Angestellten zugänglich sein und jeder Mitarbeiter sollte angehalten werden, geöffnete Produkte mit einem entsprechenden Datum in der Liste zu vermerken. Ein übersichtlicher Plan und korrektes Management sorgen dafür, dass Ihre Produkte immer frisch verwendet werden und Ihre Kunden in Ihrem Pizza-Betrieb wohlauf sind.

Planung der Zubereitungsschritte für einen optimierten Ablauf

Für einen optimierten Ablauf empfiehlt es sich, Zutaten vorzubereiten und feste Vorgehensweisen einzuhalten. Dies erleichtert auch Ihren Mitarbeitern zu Stoßzeiten den Überblick zu behalten, um jedem Kunden immer wieder aufs Neue eine großartige Pizza zu liefern, wenn sie eine bestellen. Dafür sollten konkrete Abläufe studiert werden, welche schriftlich auf Anleitungen festgehalten werden, die schließlich an allen Arbeitsstationen hinterlegt werden. Küchenwaagen sollten an jeder Arbeitsstation stehen und deren Nutzung eine Pflicht sein.

Visuelle Anleitungen bspw. mit Angabe einer Portionierung unterstützt die Mitarbeiter bei der getreuen Ausführung, insbesondere neuen Mitarbeiter kommt diese Hilfe zu Gute. Wenn bekannte Stoßzeiten nahen, sollten alle Arbeitsplätze vorbereitet und mit allen nötigen Gütern ausgestattet sein. Dazu gehören neben den Lebensmitteln, auch Küchenwaagen oder visuelle Hilfen zur korrekten Portionierung. So simpel alle Punkte auch erscheinen mögen, sie regeln sich dennoch nicht von alleine. Es bedarf alles guter Planung, korrekter Ausführung und sich wiederholender Kontrollen.

Check-Liste für einen korrekten Ablauf Ihre Mitarbeiter:

  • korrekte Bestellung der Lieferung und Prüfung des Wareneingangs
  • Notierung von Produkten mit kürzeren Haltbarkeitsdaten
  • voll ausgestattete Arbeitsstationen inkl. Küchenwaagen
  • jedes Gut hat seinen Platz und wird am gleichen Platz abgelegt
  • Prävention von Kontamination (über Arbeitsstationen hinweg)
  • Verwendung gleicher Portionen und gleichmäßiger Verteilung
  • letzter Check vor dem Servieren ggfs. mithilfe visueller Hilfen

Immer alles schön der Reihe nach!

Für gleichmäßige, gute Resultate sollten die Zutaten für den Belag immer in derselben Reihenfolge auf die Pizza kommen. Dafür hat sich folgende Reihenfolge als eine Art Richtlinie bewährt, um Pizzen nach Ihrem perfekten Garpunkt zu belegen:

  • flache Fleischsorten (Schinken, Wurst)
  • flaches Gemüse
  • Hackfleisch
  • Gemüsesorten mit hohem Wasseranteil
  • extra Käse
  • rohe Fleischsorten

Folgt man dieser Richtlinie wird garantiert, dass jede Zutat für den Belag die richtige Garzeit erreicht. Stellen Sie unbedingt klar, wie wichtig die genaue Einhaltung der Reihenfolge für gelungene Ergebnisse und zufriedene Kundschaft ist und führen Sie regelmäßig Kontrollen durch, um sicherzugehen, dass Ihre Anweisungen beachtet werden. Positionieren Sie Listen mit der Reihenfolge der Zutaten gut sichtbar an den Arbeitsplätzen (ggfs. mit visuellen Erinnerungsstützen), damit Ihre Mitarbeiter auch in hektischen Zeiten hierbei nicht durcheinander geraten!

Tipp:

Schulen Sie Ihr Personal entsprechend der verschiedenen Tätigkeitsbereiche wie Pizzabäcker, Servicepersonal und Manager hinsichtlich eines gepflegten Kundenumgangs, Mehrverkäufe wie Up-Sells und Cross-Sells und allen anderen Aspekten des Pizzabackens und der Auslieferung. Arbeiten Sie mit Ihrem Personal Techniken zur optimalen Portionierung und Verteilung des Belags aus. Übung macht den perfekten Pizzabäcker! Geben Sie Ihrem Küchenpersonal die Möglichkeit, sich an den ruhigen Arbeitstagen auszuprobieren.

Sprechen Sie darüber, wie das Team einheitlich aussehende Pizzen sowie eine perfekte Optik der Pizzen erreicht. Veranstalten Sie kleine Wettbewerbe und vergeben Sie Punkte für die Erfüllung einzelner Aufgaben wie etwa die dekorativste Aufmachung des Belages. Gestalten Sie das Ganze lustig, denn es soll Spaß machen, Kreativität fördern und zum aktiven Mitmachen anregen! Vergeben Sie am Ende der Wettkämpfe kleine Preise an den oder die Gewinner.

Vergessen Sie nicht - neben dem Belag kommt auch dem Pizzakarton eine ganz besondere Bedeutung zu. Haben Sie einen Pizza-Lieferdienst darf die Pizzaschachtel nicht aufgeweicht sein, wenn sie bei Ihrem Kunden ankommt. Auch schneiden im Karton muss nach dem Transport noch möglich sein, denn gelegnetlich kommt es vor, dass eine Tour gleich mehrere Kunden beliefert, der Weg ist also länger. Als Inhaber einer Pizzeria ohne Lieferdienst müssen Sie ebenfalls stabile Kartonagen anbieten, denn nicht selten kommt es vor, dass Kunden die Pizza nicht aufessen und den Übrig gebliebenen Teil gerne mit nach Hause nehmen. Und zum Schluss - verwenden Sie doch die Verpackung für Ihre Marketingzwecke und nutzen die vorhandene Fläche! Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben steht Ihnen unser Team sehr gerne zur Verfügung.

 

Jetzt einen Kommentar zum Thema schreiben