Home > Blog > Pizza Trends unter die Lupe genommen
Pizza Trends unter die Lupe genommen

Pizza Trends unter die Lupe genommen

In regelmäßigen Abständen werden uns in der Pizza Branche und weit darüber hinaus neue Trends präsentiert, von denen es einige tatsächlich Wert sind, dass sie sich dauerhaft etablieren können. Pizza Trends für eingefleischte Fans

Von Zeit zu Zeit lohnt es sich, einen Pizzatrend aufzugreifen und ihn in der eigenen Pizzeria oder im Pizza Lieferdienst anzubieten. Während Pizzerien sehr unproblematisch einen Trend aufgreifen und ihn mit vergleichsweise geringem Aufwand auf die Speisekarte setzen können, ist der Aufwand für reine Pizza Lieferdienste doch etwas höher. Bevor man neue Flyer druckt, stellt man sicher, dass sich neu hinzugefügte Gerichte auch durchsetzen, schließlich kann man nicht wöchentlich neue Flyer drucken und verteilen. Bei aller Experimentierfreude sollte man die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht aus den Augen verlieren, denn auch außergewöhnliche Kreationen müssen für die Kunden bezahlbar sein, sonst verlieren Ihre Gäste schnell das Interesse daran, Ihre neuen Kreationen und Varianten auszuprobieren.

Pizza Mac & Cheese

Nur ein weiterer, neuer Trend oder doch eine zukunftsträchtige Pizzavariante? Die Pizza Mac & Cheese gibt es aktuell bei Pizza Hut in England. Bis dato allerdings noch nicht einmal in den USA, geschweige denn im Rest der Welt. Wenn auch eher nicht in einer Pizzeria, aber doch im Supermarkt, hat so ziemlich jeder schon einmal die Pasta-Pizza von Dr.Oetker im Tiefkühlregal gesehen. Jedoch ist die Pizza Mac & Cheese von Pizza Hut keinesfalls vergleichbar mit der Dr.Oetker-Pizza. Der Belag der Variante aus England besteht aus leckeren Maccaroni und herzhafter Käsesauce.

Die Maccaroni Pizza gibt es zum Launch in zwei Geschmacksrichtungen: Classic und BBC. Die Meinungen zu diesem doch etwas speziellen Topping gehen weit auseinander, man liebt es oder man hasst es. Etwas dazwischen gibt es kaum. Während es für die einen eine wahre Geschmacksexplosion darstellt, ist es für die anderen nicht mehr als überflüssiges Hüftgold. Noch ist nicht ganz klar, wie viele Kalorien die Pizza hat, doch ist davon auszugehen, dass es tatsächlich übertrieben viele sind. Wenn man sich dann auch noch diese Variante mit Käsekruste bestellt ist definitiv mehr als der durchschnittliche Tagesbedarf an Kalorien gedeckt.

Wird es die neuen Pizzas dauerhaft geben?

Zunächst einmal werden die beiden neuen Pizzavarianten nur zeitlich begrenzt serviert, zudem nur im Sit-In Bereich der Restaurantkette. In den sozialen Medien wird die Pizza heiß diskutiert und es bleibt abzuwarten ob sie so gut ankommt, dass sie früher oder später dauerhaft ihren Platz auf der Speisekarte sichern kann. Fest steht jedenfalls, dass das Unternehmen gerne experimentiert und in regelmäßigen Abständen neue Kreationen testet.

Betrachten Sie die neuen Kreationen doch einfach als Impulsgeber und kreieren eigene, neue Toppings, die Sie Ihren Gästen am besten im Rahmen Ihrer Tageskarte anbieten. So stellen Sie sicher, dass Sie keine Gerichte in Ihre Karte aufnehmen, dessen Zutaten eher Exoten auf Ihrer Einkaufsliste darstellen. Bei einer ähnlich belegten Pizza wie die Mac N’Cheese können Sie allerdings nicht viel falsch machen, denn die zu verwendenden Zutaten haben Sie für gewöhnlich im Standardsortiment zur Hand. Wichtig ist, dass Sie nicht einfach Belagvarianten, die neu sind, kopieren, sondern sie tatsächlich als Ideengeber verstehen und Ihre eigenen, unverwechselbaren Kreationen schaffen. Schauen Sie gelegentlich vorbei - Pizzamarkt veröffentlicht regelmäßig Rezepte, bei denen es sich durchaus lohnt, diese in der eigenen Pizzeria auszuprobieren!

Pizza vs. Flatbreads

In den Supermarktregalen sieht man sie bereits seit geraumer Zeit – Flatbreads, die einer Pizza zum Verwechseln ähnlich sehen, aber keine Pizza sind. Flatbreads werden für gewöhnlich als Beilage gereicht, haben aber mittlerweile eine Dimension erreicht, in der sie ebenfalls als vollständige Hauptmahlzeit verspeist werden. Die sogenannten Flatbreads gibt es unter verschiedenen Namen und Ausführungen in vielen Ländern. Meist ähneln sie optisch auf den ersten Blick einer Pizza, nur das sie meist kleiner sind und andere Formen aufweisen. Flatbread gibt es als dicken Teig, wie es die Amerikaner lieben, aber auch aus dünnem, krossem Teig schmecken sie hervorragend.

Übersetzen kann man Flatbreads sinngemäß mit „flachem Brot“, welches man als Pita (aus Griechenland), Pide (aus der Türkei) oder auch als Flatbrød (aus Norwegen) kennt, übersetzen. Wurde es in der Vergangenheit eher als  Beilage in reiner, gebackener Teigform gereicht, werden die Beläge immer einfalls- und abwechslungsreicher, so dass eine Portion durchaus als vollwertige Mahlzeit herhalten kann. Doch was bringt Ihnen dieses Wissen für Ihre Pizzeria? Probieren Sie es einfach aus und bieten zusätzlich zu Ihren Pizzabrötchen zwei oder drei verschiedene Sorten Flatbread an. Schmeckt es Ihren Kunden genauso gut wie uns, ist es definitiv eine Überlegung wert, die köstlichen Brotvarianten dauerhaft anzubieten.

Außerdem sind Superfoods auch in der Pizzabranche brandaktuell. Lesen dazu auch unseren Artikel "Superfoods in der Pizzabranche"!

 

Bildquelle: fotolia 101240078, Urheber Pixelbliss

Jetzt einen Kommentar zum Thema schreiben