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Die perfekte Menge Pizzasauce macht den Unterschied!

Die perfekte Menge Pizzasauce macht den Unterschied!

Der perfekte Pizzateig alleine macht es nicht - auf die richtige Pizzasauce kommt es an! Jeder Pizzaiolo weiß, dass letztendlich nicht nur der Teig, sondern auch die weiteren, eine Pizza ausmachenden, Zutaten bei der Zubereitung einer perfekt gelungenenen Pizza von enormer Bedeutung sind. Insbesondere der Geschmack, die Konsistenz und die richtige Menge der Pizzasauce sind maßgeblich dafür verantwortlich, ob eine Pizza bei den Gästen gut ankommt oder eben nicht.

Pizzasauce: wie gelingt die perfekte Portionierung?

Damit Kunden bei jeder Bestellung außer Haus oder in Ihrer Pizzeria ein positives Erlebnis erfahren, ist es von immenser Bedeutung Abläufe in Ihrer Pizzeria zu standardisieren. Haben Sie einmal für sich die perfekten Rezepte für Teig, Pizzasauce und Käse gefunden, die am besten in Ihr Konzept passen, gilt es nur, die perfekte Pizza immer wieder auf exakt die gleiche Weise zuzubereiten! Und hier hapert es bereits bei einigen Pizzerien; denn die Portionierung exakter Mengen ist alles andere als nebensächlich und nicht mit oberflächlichem Augenmaß getan. Warum nicht nur raffinierte Rezepte für den Erfolg in Ihrer Pizzeria verantwortlich sind und welch große Bedeutung die richtige Menge der Pizzasauce und der Winkel des Saucenlöffels beim Auftragen für einen Pizzateig hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Welche Menge Pizzasauce gehört auf eine Pizza?

Zu einer perfekten Pizza gehört ein knusprig, leichter Pizzateig, eine schmackhafte Tomatensauce, ein leckerer Belag und geschmolzener Käse. Doch auch die richtige Menge der Pizzasauce ist nicht irrelevant. Ganz im Gegenteil, sie trägt maßgeblich dazu bei, ob Ihre Pizza bei den Kunden gut ankommt oder eben nicht. Denn die richtige Menge an Pizzasauce entscheidet darüber, ob Ihre Kunden Ihre Pizza als schmackhaft, knusprig und saftig empfinden oder eher als matschig und ungenießbar, wenn zu viel Tomatensauce Ihren Pizzateig durchnässt hat. Bedeckt wiederum zu wenig Tomatensauce den Pizzateig, wirkt er oftmals trocken, langweilig oder geschmacksarm.

Auch wenn es sich mal bei einer Über- oder Unterportionierung der Pizzasauce lediglich um einen unachtsamen Ausrutscher handeln kann, tragen solche Missgeschicke dazu bei, dass potenzielle Stammkunden nicht wieder kommen. Im schlechteren Fall führt eine durchnässte, matschige Pizza zu negativer Mundpropaganda oder dazu, dass ein unzufriedener Kunde sich bei der nächsten Gelegenheit in den sozialen Medien negativ über Ihre Pizzeria austauscht und das Image Ihres Unternehmens langfristig darunter leidet. Noch unglücklicher wäre es, wenn Ihre Pizzeria bei einer Gruppenbestellung, aufgrund der Unzufriedenheit eines Kunden, gar nicht erst in Frage kommt! Sie sehen, die perfekte Menge an Tomatensauce auf Ihren Pizzateig zu bringen, muss für Pizza-Unternehmer also zukünftig unbedingt eine höhere Gewichtung erhalten. Pizzamarkt verrät Ihnen, wie es Ihnen mühelos gelingt, die richtige Menge an Tomatensauce auf Ihre Pizzen zu zaubern und das jedes Mal aufs Neue!

Exakte Portionierung: Genauigkeit mit Leichtigkeit

Um Ihren Kundenwünschen nach einer perfekten Pizza immer wieder gerecht zu werden und Ihnen gleichbleibende Qualität zu liefern, ist es wichtig, einzelne Prozesse wie die Portionierung der Pizzasauce und des Pizzabelags zu standardisieren. Damit jede Pizza, die aus Ihrer Küche geht, immer wieder aufs Neue wie die beste Pizza schmeckt und den Kunden ein ausnahmslos positives Pizza-Erlebnis bietet, müssen Sie Verfahren entwickeln, die Sie in Ihrer Pizzeria vereinheitlichen. Das tun Sie in vielerlei Hinsicht sicherlich schon. Für Ihr Pizza-Rezept verwenden Sie immer die gleiche abgewogene Menge an Mehl, Salz oder Hefe für Ihren Teig. Warum tun Sie dies nicht auch mit Ihrer Tomatensauce?

Natürlich ist es eine Frage des Geschmacks, welche Tomatensauce die perfekte Sauce für Ihr Pizza-Konzept darstellt, doch wenn Sie die passende Tomatensauce sowie die perfekte Menge an Pizzasauce für Ihre Pizza ausgearbeitet haben, brauchen Sie nur noch dafür zu sorgen, dass jede Pizza, exakt die gleiche Menge an Pizzasauce erhält! Doch wie können Sie dies mühelos und schnell sicherstellen? Ganz einfach, indem Sie sich folgenden Leitsatz gut merken: Exakte Portionierung funktioniert nicht mit einem oberflächlichen Augenmaß! Genaue Portionierung, verlangt eine genaue Menge und dies funktioniert nur mit einem Pizza-Saucenlöffel.

Pizzasauce verstreichen: Auf den Winkel kommt es an

Auch wenn erfahrene Pizzabäcker meinen, dass es mit einem kurzen Augenmaß getan ist, hat doch jeder Pizzabäcker andere Augen. Sollten Sie also wünschen, dass Ihre Pizzen sich gleichen und gleich gut schmecken, sollte es ein Muss für alle Mitarbeiter sein, einen Saucenlöffel in Ihrer Wunschgröße zu verwenden. Doch auch die Methode muss stimmen: der Saucenlöffel wird optimalerweise in einem bestimmten Winkel aufgetragen, dies sorgt für eine zügige und gleichmäßige Verteilung der Sauce. Nehmen wir an, für eine kleine Pizza verwenden Sie 85 g Sauce. Beim Verteilen die Sauce mit dem 85 g Saucenlöffel, bewegen Sie den Löffel optimalerweise in einem 60° Winkel. Für eine 30 cm Pizza verwenden Sie etwa 113 g Sauce und bewegen den Saucenlöffel in einem Winkel von 45°.

Bei einer 35,5 cm Pizza nehmen Sie etwa 170 g Sauce und tragen diese in einem Winkel von etwa 15° auf. Für eine 40 cm Pizza nehmen Sie etwa 225 g Sauce, ebenfalls in einem 45° Winkel. Wenn Ihre Pizzeria andere Pizza-Größen verwendet, passen Sie dementsprechend die Pizzasauce und den Grad des Winkels an. Zugegeben, die Sauce schnell und gleichmäßig zu verteilen, keine Saucen-freie-Stellen zu erzeugen, den Teig nicht herunterzudrücken und zugleich auf einen von Sauce freibleibenden Rand zu achten bedarf etwas Übung, doch mit einer spiralförmigen Bewegung erleichtert sich der Pizzabäcker die Aufgabe. Einem geübten Pizzaiolo gelingt es, die Sauce einer mittleren Pizza in nur zwei bis drei Spiralbewegungen aufzutragen.

Die Kehrseite der Medaille

Es gibt nicht die eine perfekte Lösung für jede Saucen-Konsistenz oder Saucen-Menge. Während eine Tabelle mit Angaben für die optimale Menge der Sauce entsprechend der Größe der Pizza den Vorteil der Genauigkeit bietet, hat es den Nachteil, dass es mehr Zeit kostet. Die Winkelmethode ist nicht ganz so präzise, wie das Abwiegen mit einer Küchenwaage, jedoch ist es um einiges schneller und hält die Waage frei für das Abwiegen von teureren Lebensmitteln in Ihrer Pizzeria.

Probieren Sie für sich aus, welche Methode am besten für Ihr Konzept funktioniert!


 

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