Home > Blog > Personaleinstellung für Ihre Pizzeria - die Suche nach den richtigen Mitarbeitern
Personaleinstellung für Ihre Pizzeria - die Suche nach den richtigen Mitarbeitern

Personaleinstellung für Ihre Pizzeria - die Suche nach den richtigen Mitarbeitern

Das richtige Personal zu finden stellt jedes Mal auf´s Neue eine echte Herausforderung für Unternehmer dar. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mehr Erfolg bei der Personlasuche erhalten können.

Pizzeria Personal einstellen: Die Nadel im Heuhaufen finden

Laut der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland im Juli 2015 bei 1,85 Millionen Personen. Wenn Sie also gerade auf der Suche nach geeignetem Personal für Ihre Pizzeria sind, dann ist das doch schon einmal eine gute Nachricht, denn rein statistisch betrachtet, ist damit eine immense Fülle an potenziellen Mitarbeitern vorhanden, um offene Stellen in Ihrem Pizza Betrieb zu besetzen. Die schlechte Nachricht erschließt sich hier fast von selbst, dass bei einer solch beachtlichen Anzahl an arbeitswilligen und -fähigen Menschen es für den Pizzeria Betreiber gerade um so schwerer sein dürfte, die Spreu vom Weizen zu trennen und engagiertes, tüchtiges Personal von antriebslosen, Menschen zu unterscheiden. Schließlich gibt es in der Tat Menschen, die zwar Arbeit suchen aber nicht bereit sind, wahrhaftig zu arbeiten.

Letztere geben sich bekanntlich nicht offen zu bekennen und sind manchmal auch noch gesegnet mit Eloquenz. Sie versuchen sich beim Vorstellungsgespräch in Ihrer Pizzeria von ihrer besten Seite zu präsentieren, machen viele leere Versprechungen, die sie später nicht erfüllen können. Diese Art von Mensch ist nicht ganz so schnell zu durchschauen, da diese z. T. gut auf Fragen im Bewerbungsgespräch vorbereitet sind. Bei Google und anderen Suchmaschinen lassen sich unzählige Artikel zu Einstellungsverfahren und dazu passende Antworten finden, die diese Menschen strategisch in ihren Lebenslauf und die Bewerbungsgespräche einbauen. Bedenken Sie jedoch: Ein lückenloser Lebenslauf sagt nichts über die Arbeitsmoral der Person aus. Es stellt sich also die Frage, wenn Lebenslauf und Bewerbungsgespräche “manipuliert” sein können, welche Methoden bleiben dann einem Pizza Unternehmer, um all die Worthelden möglichst schnell auszumachen?  

Welche Verluste und Kosten entstehen dabei dem Pizza Betreiber?

Wenn sie Pech haben geraten gerade Sie an einen solchen Worthelden oder Schauspieler, der sich gut zu vermarkten weiß, den Sie dann nichtsahnend nach einem herausragenden Bewerbungsgespräch einstellen, um ihn zeitaufwendig einarbeiten und schon kurz nach der Probezeit offenbart sich seine unterdurchschnittliche Arbeitsmoral. Dabei ist es keine reine Glückssache unmotiviertes Personal vorab zu erkennen und gar nicht erst einzustellen. Wie Pizzeria Betreiber solche Personen schnell identifizieren, erläutern wir Ihnen im weiteren Verlauf.

Wenn Sie zunächst konkret berechnen, wie kostspielig es ist, solche Mitarbeiter einzustellen, dann erschließt sich schnell, dass der ganze Aufwand enorme Verluste einbringt. Allein die Bewerbungsgespräche erfordern Zeit und Geld, ebenfalls beansprucht es Zeit und Mühe den neuen Mitarbeiter bei den Ämtern und Behörden kostenpflichtig anzumelden und schließlich einzuarbeiten. Wenn dieser eingearbeitete Mitarbeiter anschließend den Pizza Betrieb verlässt, bedeutet dies erneute Aufwendung von Zeit, Kosten und Mühen seitens des Pizza Unternehmers, um einen geeigneteren Mitarbeiter zu finden und einzustellen. Dies ist lediglich der interne Schaden. Durch desinteressierte Pizzeria Mitarbeiter können bei den Kunden schlechte Erfahrungen gemacht werden. Solch ein externer Schaden birgt die Gefahr, dass der Kunde so unzufrieden ist, dass er zur Konkurrenz wechselt. Dies zeigt die Reichweite der Folgen bei einer Fehlentscheidung seitens des Pizza Unternehmers bei der Einstellung von unqualifiziertem Personal auf.

Wir verraten Ihnen nun, wie Pizzeria Betreiber all die Schauspieler und Schaumschläger identifizieren können!

Im Prinzip ist es eine ganz simple Angelegenheit. Es ist allgemein bekannt, dass faule Menschen versuchen sich jeglicher Arbeit zu entziehen, so wie andere Menschen sich darum bemühen, einem gefährlichen Hindernis auszuweichen. Genau hier setzt unser einfacher, aber wirkungsvoller Plan an. Wenn Sie herausfinden möchten, ob der Bewerber Sie tatkräftig in Ihrer Pizzeria unterstützen kann, tragen Sie diesem ein wenig Arbeit auf. Anhand seiner Reaktion lassen sich die ihm innewohnenden Eigenschaften bemessen.

Konkret bedeutet das, dass Sie den Bewerbern nicht die Möglichkeit geben, sich einfach mit dem üblichen Lebenslauf zu bewerben. Er sollte etwas mehr Arbeit investieren, als nur schnell einen vorgefertigten Lebenslauf auszudrucken. Stattdessen verfassen Sie am besten ein mehrseitiges Schreiben darüber, was Mitarbeiter in Ihrem Pizza Unternehmen erwarten dürfen und was Sie von diesen erwarten, nennen Sie die Ziele Ihres Unternehmens. Geben Sie am Ende der drei Seiten eine Telefonnummer an, welche die Interessenten anrufen sollen, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Fügen Sie zu den drei Seiten weitere vier Seiten hinzu, in denen Sie Informationen von dem Bewerber fordern, das ist dann sozusagen Ihr Bewerbungs-Paket.

Mit einem Bewerbungs-Paket sinnvoll selektieren - trennen Sie die Spreu vom Weizen!

Wenn Interessenten in Ihre Pizzeria kommen, um eine Bewerbung abzugeben, geben Sie diesen Ihr Bewerbungs-Paket mit und sagen Sie ihnen, dass sie alles ausfüllen und erst zum Schluss einen Lebenslauf dazu fügen sollen. Vermutlich denken Sie sich, die Vorgehensweise sei zu umständlich und wahrscheinlich erhalten Sie auf diesem Weg auch nur zwei bis drei der zehn ausgeteilten Bewerbungs-Pakete ausgefüllt zurück. Das bedeutet allerdings auch, dass ungefähr sieben bis acht von zehn Interessenten finden, dass es zu viel Arbeit kostet, drei Seiten zu lesen und vier weitere auszufüllen. Doch für Sie ist dies ein kostbares Indiz dafür, dass, wenn dies zu viel Arbeit für den Bewerber darstellt, ihn die Tätigkeit in einer betriebsamen Pizzeria vollkommen überfordern wird! Durch dieses Bewerbungspaket kommen auch acht von den zehn Bewerbern nie zum persönlichen Bewerbungsgespräch, das erspart Ihnen Zeit, Geld und den anschließenden Ärger, wenn sich der Bewerber als untätig und unnütz erweist.  

Aber auch bei den angenommenen zwei positiven Bewerbern gilt es die angegebenen Referenzen und Empfehlungen mit Anrufen zu prüfen. Erst wenn theoretische Daten (Lebenslauf) und Fakten (ausgefülltes Bewerbungs- Paket, Verhalten in der Probezeit) zusammen passen, dürfen Sie annehmen, dass diese Sie tatkräftig in der Pizzeria unterstützen wollen!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Personalsuche!

                                                                                                                                 

Bildquelle: fotolia 77440345, Urheber BlueSkyImages

 

Jetzt einen Kommentar zum Thema schreiben