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Die vorgebackene Pizza und ihre Vorteile

Die vorgebackene Pizza und ihre Vorteile

Die besonderen Vorteile einer vorgebackenen Pizza möchten wir Ihnen gerne in nachfolgendem Artikel näher bringen. Steigern Sie die Effizienz Ihrer Produktion und sind jederzeit auf Bestellungen, auch in ungewohnter Größenordnung, vorbereitet. Denn beinahe nichts ist für einen hungrigen Gast schlimmer, als das er lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss!

Der Schönheitsschlaf einer Pizza

Wenn Sie bereits ein tolles Rezept für eine Gourmet Pizza in Ihrer Pizzeria besitzen, dann ist zumindest schon einmal der theoretische Teil gemacht. Der übrige Teil setzt sich mit der Praxis auseinander: Einen tollen Pizzateig zaubern! Dieser Teil ist bekanntlich der aufwendigste Teil, selbst für einen legendären Profi Pizzabäcker. Doch jeder Pizzabäcker weiß um den enormen  Zeitaufwand bei der Herstellung eines wirklich guten Pizzateiges, denn allein die Ruhezeit des Teiges sollte mindestens 24 Stunden betragen. Doch wie kann die enorm lange Ruhezeit verkürzt werden, ohne, dass qualitative Verluste hingenommen werden müssen?

Mehr Effizienz mit vorgebackenen Pizzaböden

In Städten steigt aufgrund enorm hoher Mitbewerber Zahlen- gerade in der Gastronomie- der Konkurrenzdruck eines jeden Pizza Betriebes. Pizza Unternehmer punkten gerade jetzt mit mehr Effizienz. Insbesondere kann es ein Lieferservice zum Stammauslieferer vieler Kunden schaffen, wenn er nicht nur leckere Pizzen ausliefert, sondern dies auch möglichst schnell tut. Doch was tun, um das zeitaufwendige Verfahren zu verkürzen und den gewünschten Teig jederzeit griffbereit zu haben? Den Teig einfach in größerer Menge vorbacken! Das bedeutet konkret, lediglich die Pizzaböden zunächst in größerer Menge herzustellen, kurz vorzubacken und einfach einzufrieren. Bei einer Bestellung wird der komplett fertige Pizzaboden einfach rausgeholt, schnell mit leckeren Zutaten bestückt, kurz gebacken und schon ist er servierbereit!     

Einmal vorbacken, macht sich mehrmals bezahlt

Warum das Leben schwerer machen als es ist und etliche Male die aufwendige Prozedur mit fliegendem Mehl, kräftigem Teig kneten und mindestens 24 Stunden Ruhezeit, durchlaufen? Schließlich wird bei jeder Bestellung ein Teigbällchen einzeln ausgerollt, belegt und gebacken. Was spricht dagegen, ein gelingsicheres Teigrezept in größerer Menge vorzubacken und diesen einzufrieren? So hat eine Pizzeria in einem Arbeitsgang gleich viele fertige Pizzaböden angefertigt. Bei einer Bestellung stehen diese Böden sogleich bereit, mit Zutaten belegt und in den Ofen gegeben zu werden, ohne jegliches Ausrollen oder sonstiges Hantieren am Teig. Besonders erfreulich ist, dass Sie nach dem Kühlprozess gleich an der Stelle starten, an der das Pizzabacken am meisten Spaß bereitet: den Boden mit leckeren Zutaten belegen und ab in den Ofen!

Knuspriger als jede andere Pizza

Der vielleicht größte Vorteil beim Vorbacken ist der, dass solche Pizzaböden viel knuspriger sind als herkömmliche Pizzen und die Zutaten frischer schmecken. Dies liegt an der kürzeren Backzeit, da der Teig nach der Kühlung bereits halb gar ist. Wenn Sie nun einige kleine Punkte beachten, dürfte einer im Nullkommanichts fertig gewordenen, leckeren Pizza nix mehr im Weg stehen!

Die wichtigsten zwei Punkte, die Sie beim Vorbacken beachten sollten, bilden Temperatur und Zeit:

  • Das Vorbacken eines reinen Pizzateigs verhält sich anders als das Aufbacken eines belegten Pizzateigs. Die optimale Temperatur des Backofens ist beim Vorbacken niedriger, etwa 190 - 220 °C.  

  • Die Zeit beim Vorbacken ist kürzer, zwei bis vier Minuten sollten völlig ausreichen.  

Der Teig sollte beim Vorbacken vollständig aufgehen, jedoch kaum Färbung oder eine gebräunte Kruste erhalten.

Tipp:

Wenn der bereits abkühlende Pizzaboden nach dem Vorbacken durchsichtige Stellen aufweist, welche wie Ölpfützen erscheinen, seien Sie unbesorgt. Dies sind lediglich eingefallene Stellen im Teig, die Sie kaschieren können, indem Sie den Teig bei niedrigerer Temperatur kurz weiter backen. Eine Pizzeria oder ein Pizza Lieferservice kann die übliche Backtemperatur beibehalten, dann muss dementsprechend die Backzeit verkürzt werden. Es steht dem Pizzabäcker/ in frei, nicht mehr als die Hälfte der Sauce bereits vor dem Vorbacken auf den Teig zu geben. Nach dem Vorbacken des Teiges, sollte dieser rasch gekühlt werden. Wenn der Teig irgendwann später verwendet werden soll, kann zuerst die übrige Hälfte Sauce verwendet und anschließend kann der gewünschte Belag drauf gegeben werden.

Ein Versuch lohnt sich allemal! Viel Spaß beim Ausprobieren!

                                                                              
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