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Winterzeit ist Pasta Fagioli Zeit

Winterzeit ist Pasta Fagioli Zeit

Wir möchten Ihnen heute ein Gericht vorstellen, dass Sie in Pizzerien und Restaurants auf der ganzen Welt antreffen können: Pasta Fagioli!

Der unbekannte Schatz

Für alle die, die diese Speise noch nie in ihrem Pizza Betrieb angeboten haben oder gar noch nie davon gehört haben, dürfte es dennoch nicht verwunderlich sein, dass diese Speise ihren Ursprung dort hat, wo Pizza und Pasta Spezialitäten des Öfteren entspringen - nämlich in Italien. Dort beansprucht fast jede Stadt der Erfinder dieses herrlichen Eintopfes zu sein und jede Region hat ihre ganz eigene Rezeptur. Die Hauptzutaten sind jedoch in jedem Gebiet die gleichen, nämlich eine möglichst kurze Nudelart, weiße Bohnen, Pancetta oder Speck und gutes Olivenöl.

Das interessiert mich doch die Bohne!

Im Prinzip ein recht einfaches Rezept, so dass dieses, in früheren Zeiten auch als Speise aus der la cucina povera, der Armen- Küche, galt. Doch die Nährstoffe der weißen Cannellini Bohnen mit dem nussigen Aroma sind nicht nur für arme Leute eine richtige Wohltat: reichlich Eisen, Magnesium und Folat sind enthalten und bilden zudem eine gute Quelle für Proteine. Pasta Fagioli ist gerade in der Herbst- und Winterzeit ein tolles, wärmendes Gericht. Sie sollten also diesen Bohneneintopf unbedingt Ihren Gästen in der Pizzeria zu diesen Jahreszeiten besonders empfehlen! Wir möchten Ihnen heute eine gängige Variante aus Palermo für Ihren Pizza Betrieb vorstellen. Dazu benötigen Sie folgendes:

Zutaten:

  • 340 Gr Nudeln der Sorte Ditalini (Ditali ist auch in Ordnung)
  • 410 Gr. Cannellini Bohnen (getrocknet oder aus der Dose)
  • 75 Gr Tomaten ohne Haut oder ital. Flaschentomaten (aus der Dose mit Saft) 
  • 4 dünne Scheiben Pancetta oder Speck
  • 4 Tassen Rinderfond
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe

Außerdem:

  • Etwas mehr als 6 EL gutes Olivenöl
  • 1 TL frische Petersilie, gehackt
  • 1 TL frischer Oregano, gehackt
  • ½ TL roter Pfeffer
  • ½ TL Salz
  • ½ TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL geriebener Romano

Zubereitung

  1. Am Vorabend die getrockneten Bohnen in kaltem Salzwasser einweichen und quellen lassen.
 Zur Not können Sie auch zu Bohnen aus der Dose greifen, diese können direkt verarbeitet werden. Spülen Sie in jedem Fall die Cannellini Bohnen kurz!
  2. Nehmen Sie 280 Gr. von den weichen Bohnen und pürieren diese mit Hilfe einer Küchenmaschine glatt. Das Püree mit den restlichen 140 Gr. Bohnen in eine Schüssel geben und beides kurz verrühren.
  3. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne (Gusseisen) auf mittlerer Hitze erwärmen. Darin die Zwiebeln ca. 5 Min. goldbraun sautieren.
  4. Währenddessen kochen Sie die Pasta Ditalini, je nach Anleitung, al dente. Schöpfen Sie nach dem Kochvorgang 2 Tassen des Nudelwassers zum Verdünnen ab, nur für den Fall, dass der Eintopf zu dick wird.
  5. Nehmen Sie eine tiefe Pfanne und sautieren Sie etwa 4 Min. lang den zerhackten Knoblauch, die gewürfelte Pancetta (oder den Speck) mit der Petersilie und dem Oregano.
  6. Nun fügen Sie zuerst die übrigen 3 EL. Olivenöl, dann den Rinderfond, die gewürfelten Tomaten und das Bohnen-Gemisch nacheinander hinzu.
  7. Jetzt geben Sie den roten Pfeffer und die Pasta dazu und schmecken alles gut mit Salz und Pfeffer ab.

Servieren Sie in Ihrer Pizzeria den Suppenartigen Eintopf heiß mit einem Schuss Olivenöl und dem geriebenen Romano Käse. Wer möchte, kann zum Schluss noch ein wenig frisch gemahlenen Pfeffer darauf streuen! Gutes Gelingen!  

Extra Tipp:

Bohnen gelten bekanntlich als schwer verdauliche Speise für den Magen. Wenn Sie eine bessere Verträglichkeit für Ihre Gäste in der Pizzeria erreichen möchten, geben Sie einen halben Teelöffel Speisesoda dazu. Verringern Sie hierfür ggfs. den Salzgehalt.

 

                                                                                   

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